Cyberbedrohungen verstehen
Die meisten Angriffe nutzen nicht technische Schwächen, sondern Stress, Vertrauen und Gewohnheiten. Wer die Muster kennt, erkennt Risiken früher.
Phishing
Kriminelle geben sich als Bank, Paketdienst, Behörde, Arbeitgeber oder bekannte Person aus. Ziel ist, Sie zu einem Klick, einer Zahlung oder zur Eingabe von Zugangsdaten zu bewegen.
Onlinebetrug
Fake-Shops
Ungewöhnlich tiefe Preise, kopierte Produktbilder, fehlende Kontaktangaben oder nur Vorauskasse.
Romance Scam
Eine vermeintliche Beziehung wird aufgebaut, bevor Geld für einen angeblichen Notfall verlangt wird.
CEO-Betrug
Mitarbeitende erhalten eine scheinbar vertrauliche Zahlungsanweisung im Namen der Geschäftsleitung.
Support-Betrug
Eine Person behauptet, Ihr Gerät sei infiziert, und verlangt Fernzugriff oder eine Zahlung.
Schadsoftware
Schadsoftware kann Daten verschlüsseln, Passwörter auslesen oder Geräte fernsteuern. Häufig gelangt sie über manipulierte Anhänge, unsichere Downloads oder veraltete Programme auf ein Gerät.
- Programme nur aus offiziellen Quellen installieren
- Updates für Betriebssystem, Browser und Apps aktivieren
- Unbekannte Anhänge nicht öffnen
- Regelmässige, getrennte Backups erstellen
Identitätsmissbrauch
Gestohlene persönliche Daten werden genutzt, um Konten zu eröffnen, Bestellungen auszulösen oder weitere Personen zu täuschen. Besonders wertvoll sind Kombinationen aus Name, Geburtsdatum, Adresse, Ausweiskopie und Zugangsdaten.
Risiken einordnen
Je grösser die mögliche Auswirkung und je wahrscheinlicher der Vorfall, desto schneller sollten Schutzmassnahmen umgesetzt werden.
Newsletter-Spam ohne Link
Unbekannter Anhang
Passwort eingegeben
Verdächtiger Anruf
Kartendaten geteilt
Fernzugriff erlaubt